Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

Batterien der Fernbedienung wechseln

Eine der häufigsten Formen von Unbill mit dem Auto ist auf leere Batterien zurückzuführen. Doch es handelt sich nicht immer um die große Starterbatterie. Auch die kleinen Knopfzellen in Autoschlüsseln oder Fernsteuerungen für die Zentralverriegelung können den Dienst versagen. Weil immer mehr neue Autos überhaupt keine klassischen Schlösser mehr haben, geht ohne die kleinen elektronischen Helfer dann erst einmal nichts mehr. Deshalb ist der regelmäßige und vorsorgliche Austausch der Batterien wichtig. Für die Kfz-Meisterbetriebe gehört das im Rahmen von Wartungsplänen zu den Selbstverständlichkeiten.

Der rechtzeitige Wechsel der Knopfzellen ist keine Verschwendung, auch wenn der Funk-Schlüssel noch einwandfrei funktioniert. Die modernen Batterien zeigen nämlich das baldige Ende ihrer Kapazität kaum noch an. Sie erbringen bis zum Schluss eine volle Leistung und fallen dann schlagartig ab. Was heute noch klaglos Strom liefert, kann morgen schon den Dienst quittieren. Anzeichen wie verringerte Reichweite treten kaum auf: Mitunter bleiben sogar die bei einigen Modellen vorhandenen akustischen Warnungen aus. Die meisten Autohersteller geben die Lebensdauer von Batterien in Schlüsseln oder Fernbedienungen bei durchschnittlicher Nutzung mit etwa einem Jahr an. Und sie empfehlen daher den Austausch bei der Jahresinspektion. Das macht die Werkstatt dann auch. Die Kosten dafür sind gering und auf jeden Fall niedriger als die Inanspruchnahme von Pannendiensten. Für die gehören funktionslose Sender inzwischen zu den häufigsten Pannenursachen. Denn zumeist steuert der Funk- Schlüssel nicht nur die Zentralverriegelung, sondern auch die Wegfahrsperre oder Alarmanlage. Selbst wenn sich das Auto also noch mechanisch mit einem Schlüssel öffnen lässt, bleibt der Motor ohne Strom im Schlüssel aus. Vorausblickende Autofahrer legen sich daher einen Satz Reservebatterien ins Handschuhfach.

 
Letzte Änderung: 19.02.2010
 
 

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