Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

Pflege-Tipps oder wie Autofahrer

1. Ölstand checken: Im Motorraum gibt es einiges, was Autofahrer oftmals selbst erledigen können. Beispiel: Ölstand überprüfen, gegebenenfalls neues Öl kaufen und nachfüllen. Doch bei der Wahl des richtigen Motoröls aufpassen, die richtige Sorte steht meist in der Betriebsanleitung. In den Kfz-Meisterbetrieben gibt es Drehscheiben, auf denen das Auto-Modell eingestellt und dann der optimale Öltyp angezeigt wird. Tipp: Synthetisches Öl wird beim Kaltstart schneller geschmeidig und hilft auch Treibstoff zu sparen.

2. Kühlflüssigkeit checken: Auch die Kühlflüssigkeit sollte regelmäßig überprüft und falls nötig nachgefüllt werden. Im Motorraum gibt es aber auch vieles, was der Fachmann erledigen sollte. So ist es unerlässlich, mit dem Auto regelmäßig die Kfz-Meisterwerkstatt zur Inspektion aufzusuchen.

3. Räder und Reifen prüfen: Zu geringer Luftdruck kann schnell zu Beschädigungen an Reifen und Felge führen. Der richtige Wert steht in der Betriebsanleitung. Ist das Auto voll beladen, sollte der Luftdruck leicht erhöht werden. Um immer den optimalen Bremsweg zu erreichen, sollten der Jahreszeit entsprechende Reifen aufgezogen sein. Denken Sie auch während der Fahrt an die Reifen. Nach Erfahrungen der Kfz-Meisterbetriebe können viele Reifenpannen durch Fehlverhalten des Fahrers entstehen, etwa das Fahren über hohe Kantsteine oder die Missachtung vorgeschriebener Profiltiefen. Und auch das Alter von Reifen ist ein wichtiges Sicherheitskriterium. Sind Reifen älter als zehn Jahre, sollten sie sofort ausgewechselt werden. Das Alter erkennen Autofahrer an der so genannten vierstelligen DOT-Nummer. Steht auf einem Reifen etwa 2403, so ist dieser in der 24. Woche des Jahres 2003 gefertigt worden.

4. Bremsanlage prüfen: Bei Betätigung des Bremspedals muss nach maximal einem Drittel des Pedalweges ein Widerstand zu spüren sein. Falls während der Fahrt beispielsweise die Bremsen quietschen, rubbelnd bis ins Lenkrad vibrieren oder gar bei plötzlichen Bremsmanövern schief ziehen, sollte man sofort die Bremsanlage bei einem Kfz-Meisterbetrieb checken lassen.

5. Batterie-Check: Auch Autobatterien altern und brauchen Pflege. Gerade am Ende des Winters werden sie "müde". Dann springt manches Auto nicht mehr an. Also: Regelmäßig die Ladeeinrichtung des Autos (Generator, Regler und Leitungsverbindungen) überprüfen lassen. Auch der Säurestand einer Batterie kann für ihre Lebensdauer ausschlaggebend sein. Falls möglich zum Checken den Verschluss der Batterie abschrauben und durch die Öffnung die Markierung am inneren Rand der Batterie überprüfen. Ist der Säurestand unter dem Strich, muss destilliertes Wasser nachgefüllt werden.

6. Sonstige regelmäßige Checks: Lichtanlage checken bzw. defekte Beleuchtung in einem Kfz-Meisterbetrieb in Ihrer Nähe ausstauschen lassen.

 
Letzte Änderung: 19.02.2010
 
 

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