Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

Schon gewusst? So startet die Autobatterie auch im Winter

Bonn. Batterien leiden im Winter unter kalten Temperaturen und dauernder Feuchtigkeit. Besonders bei Kälte büßt die Batterie erheblich an Leistungsfähigkeit ein. Wie ein Sprecher des Kfz-Gewerbes betont, liegt der Leistungsverlust je nach Lebensalter und Wartungszustand der Batterie bei bis zu 75 Prozent. Vor allem schlecht gewartete Batterien versagen bei Minusgraden ihren Dienst. Also: Beim Thema Autobatterie, ob Einbau, Pflege oder Entsorgung, gibt es einiges zu beachten:

• Die Batterie sollte möglichst von einem Kfz-Meisterbetrieb eingebaut
werden. Wichtig ist, dass sie ordnungsgemäß befestigt wird und die
Batterieklemmen fest angezogen sind.

• Die Oberfläche der Batterie trocken und sauber halten, um
Kriechströme und Störungen an den Kontakten zu vermeiden. Das gilt vor allem für die Anschlusspole, die eingefettet sein sollten.

• Der Flüssigkeitsstand sollte regelmäßig kontrolliert werden. Der
Elektrolyt sollte immer einige Millimeter über den Platten stehen. Bei
modernen Batterien sind am transparenten Gehäuse Marken für den
oberen und unteren Flüssigkeitsstand angebracht. Beim Nachfüllen
darauf achten, dass keine Flüssigkeit überschwappt.

• Die Abdeckung beziehungsweise die Verschraubungen müssen immer
gut verschlossen sein.

• Bei großer Kälte den Motor in einem Zug nicht öfter als fünf bis zehn
Sekunden starten, dann der Batterie eine Minute Erholungspause
gönnen, dann den Startvorgang wiederholen.

• Qualitätsbatterien den Vorzug geben, da die Anforderungen stark von
den klimatischen Bedingungen abhängig sind. Billig-Batterien sind
oftmals die teureren Lösungen.

• Wird das Auto abgestellt, sollte geprüft werden, ob wirklich alle
Verbraucher (Licht, Standheizung, Radio) ausgeschaltet sind.

• Alte Batterien müssen umweltgerecht entsorgt werden und gehören
weder in den Hausmüll noch an den Straßenrand.
- pm -

 
Letzte Änderung: 19.01.2010
 
 

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